Es war eine sehr interessante und intensive Diskussion, obwohl die Teilnehmerzahl überschaubar war.
Zügig wurde das Thema Veranstaltungssaal und Kurhaus erörtert.
Es besteht weiterhin Unverständnis darüber, dass Bürgermeister Justus Pfeifer nur einen Kurhausabriss will. Ob anschließend ein Veranstaltungssaal (Ruhpolding-Alm) geschaffen werden kann, ist unklar. Kosten, das Kurhaus, das Dittmann Haus und die alte Touristinfo abzureißen, sind nach wie vor nicht angegeben. Es fehlt darüber hinaus die Kalkulation für die Erdarbeiten sowie die Erstellung eines nutzbaren Geländes. Zusätzlich würden die Kosten für die „Ruhpolding-Alm“ hinzukommen. Es wurde noch nicht fixiert, ob sie dauerhaft stehen bleiben soll (Baubewilligung). Oder ob sie nur zu bestimmten Anlässen aufgestellt wird. Was dann wieder Auf- und Abbaukosten generieren würde.
Ist es bei einer maximalen Auslastung von rund 40% wirklich notwendig, zusätzliche Hotelbetten zu haben? Es wurde gefragt, ist es nicht viel sinnvoller, die vorhandenen Betten durch bessere und umfassende Werbung zu füllen. Eine Idee war u.a., mehr mit dem Skigebiet Winklmoosalm/Steinplatte zu werben.
Auch die Themen der Gemeinderatssitzung vom 22. 09.2026 wurden behandelt. Die umfangreiche Sitzung habe gezeigt, dass eine öffentliche Übertragung aller öffentlichen Gemeinderatssitzungen für uns Ruhpoldinger Bürgerinnen und Bürger wichtig ist.
Ein weiteres Thema, das ebenfalls rege Diskussionen auslöste war die Chiemgaukarte
Es wurde berichtet, dass es für Gastgeber ein Problem sei, Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der Karte abzusichern. Dies wurde intensiv diskutiert.
Ein weiteres Thema war die Finanzierung des Vita Alpina. Es wurde vorgeschlagen, dass die regionalen Gemeinden, einschließlich Traunstein, die das Schwimmbad auch für den Schulschwimmunterricht nutzen, sich an den Kosten beteiligen sollen.
Anschließend wurde über die Ordnung des Parkraums und die Parkgebühren gesprochen. Ein Vorschlag war, dass über eine Tageskarte, die für unterschiedliche Parkplätze verwendet werden kann, weiter gesprochen werden soll. Bei dieser Option würde sich der Preis von 7 oder 9 Euro eher rechtfertigen lassen. Wenn Gäste zum Beispiel eine Tour in der Chiemgau-Arena mitmachen und danach noch eine Tour im Holzknecht Museum sowie einen Spaziergang am Weitsee oder um die drei Seen unternehmen, würden sie ein Ticket kaufen und nicht für mehrere Tickets zahlen müssen.
Wir bedanken uns bei den Gästen für ihre engagierten Beiträge und werden die Themen engagiert weiterverfolgen.