Geordnet nach Listenplatz
Claus Pichler
Maria Haßlberger
Johannes Stief
Johannes Hillebrand
Noreen Land-Wiatrowy
Michael Haßlberger
Margarete Schürholt
Bernd Jahrstorfer
Johann Lackner
Andreas Haßlberger
Michael Rusp
Bernhard Forstner
Stefan Huber
Verena Hanich
Martina Müller
Monika Kleinschmidt
Claudia Unger
Stefan Schaumburg
Joachim Sydow
Julian Lachner
Es ist immer interessant, was Einheimische und Touristen an ihrem Heimat- oder Urlaubsort so auffällt. Da geht es quer durch alle Themen, die gerade aktuell oder sogar höchst aktuell sind. So war es auch beim Infostand am Stachus am vergangenen Samstag, bei dem sich Claus Pichler und das SPD-Team den Fragen der Öffentlichkeit stellten.
Natürlich wollen Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldinger ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat kennenlernen. Meistens sind damit aber auch gleich Fragen oder Hinweise verbunden, die die Gemeinde betreffen. Bei der aktuellen Schnee- und Wetterlage ist es offenbar gefährlich, zum Waldkinderkarten, zum Betreuten Wohnen am Vinzentinum oder auf sonstigen öffentlichen Wanderwegen zu gehen, weil nicht überall ausreichend gestreut ist. Im Zusammenhang mit Fragen zu den Wanderwegen ganz allgemein ging es Bernhard Forstner insbesondere um den Steig nach Eisenärzt, der schon sehr lange gesperrt ist.
Langjährige Stammgäste oder auch Einheimische wollten Konkretes zur Schließung oder zu Plänen zum Kurhaus wissen. Im gleichen Zusammenhang stellte sich auch die Frage nach der Stilllegung der Rauschbergbahn. Sowohl Gästen als auch Einheimischen erscheint das touristische Angebot zunehmend weniger attraktiv.
Kritisch hinterfragt wurden die hohen Parkgebühren an den Wanderparkplätzen. Hier stellt sich für manche Bürgerinnen und Bürger auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Bürgerkarte. Sie scheint in der einheimischen Bevölkerung nur eine geringe Akzeptanz zu finden.
Maria Haßlberger konnte auf Nachfrage schildern, welcher Anstrengungen es von ihrer Seite bedurfte, um die Gründung des Waldkindergartens in der jetzigen Organisationsstruktur zu ermöglichen. Es war sehr erfreulich, dass es ihr in kürzester Zeit gelang, ein tragfähiges Konzept zu erstellen, die Trägerfrage zu klären sowie das Personal zu gewinnen und eine Betriebserlaubnis zu erlangen.
Sie wurde auch nach ihren Initiativen im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum gefragt. Nach jahrelangem Bemühen, das Wohnbauwerk vom Bau von Wohnungen zu überzeugen, sei es ihr schließlich gelungen, einen Kontakt zur staatseigenen Bayernheim herzustellen. In der Innerlohener Straße wurden nunmehr 24 Wohnungen gebaut, die jetzt von berechtigten Mietern genutzt werden. Ihr Vorschlag, das Grundstück in Erbpacht zur Verfügung zu stellen und die Verwaltung beim gemeindlichen Wohnbauwerk zu belassen, wurde leider nicht berücksichtigt. Das Grundstück wurde verkauft und die Wohnungen werden von München aus verwaltet, wodurch jetzt oft Probleme mit der Nachbarschaft entstehen.
Nachvollziehbare Kritik wurde schließlich auch an der Verschandelung des Ortsbildes durch große Transparente für den Wahlkampf geübt. Ruhpolding sei schließlich kein Bauzaun.
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Bei 70 Stimmen und jeder Menge Kandidatinnen und Kandidaten kann man schnell den Überblick verlieren.
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Vor vielen interessierten Ruhpoldinger Bürgern fand am vergangenen Freitag im Hotel zur Post die zentrale Wahlveranstaltung des Ortsvereins der Ruhpoldinger SPD statt. Dabei stellten sich der Bürgermeisterkandidat Claus Pichler und die Gemeinderatskandidaten vor.
Zu Beginn sprach der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser zu der derzeitigen und perspektivischen Situation im Landkreis.
Nach der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten konnten die Bürger Fragen stellen, die dann von einzelnen Kandidaten beantwortet wurden.
Die Nachfrage, ob es vorstellbar wäre zukünftige Gemeinderatssitzungen auch online verfolgen zu können, stimmten die anwesenden Kandidaten positiv als vorstellbar ab.
Claus Pichler sieht die Wahl als neue Chance, da fünf Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt die Stimmung im Dorf widerspiegeln. Er möchte mit dem überzeugen, was er bietet. Er stellte zudem heraus, dass der Bürgermeister selbst auch nur eine Stimme hat und immer mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten muss. Der Gemeinderat wird sicher bunter und vielfältiger werden. Darin sieht er eine große Chance für Ruhpolding.
Auf die Frage nach Vorstellungen zum bezahlbaren Wohnraum nannte Gemeinderätin Maria Haßlberger das Beispiel Bayernheim. “Die Gemeinde hätte selbst bauen können“. Das Gebäude wurde als einkommensorientiert errichtet. Bayernheim vergibt die Wohnungen, die Beantragung ist jedoch eine große Hemmschwelle für die Leute. Zudem nannte sie den Bau auf dem Filitz-Gelände. “Das Grundstück hat das Wohnbauwerk verkauft, die Wohnungen wurden verkauft, die Gemeinde hat keine Wohnung erworben". Die SPD sieht im Landkreis verschiedene Möglichkeiten wie die Abwicklung über Baugenossenschaft, Ausbau von bestehenden Gebäuden und die Nachverdichtung.
Bürgermeisterkandidat Claus Pichler erinnerte daran, dass auch in Zukunft bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden müsse. Das Beispiel Filitz-Gelände sei aus seiner Sicht sehr schlecht gelaufen!
Auf die Nachfrage eines Bürgers zur PV-Anlage in Gstatt erläuterte Ortsvorsitzender der SPD und Gemeinderat Johannes Stief, die Vorgehensweise der Planungsvorgaben des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans und erläuterte das Familienansiedlungsmodel mit Verkauf von Flächen an die Gemeinde und Rückbehalt für den Eigentümer. Er stellte die Bedeutung des städtebaulichen Vertrages, der genaueres regelt, heraus. Bei weiterhin landschaftlich genutzten Flächen sei die Sachlage jedoch eine andere.
Durch den gelungenen Abend des Ortsvereins bei dem Johannes Stief der 1. Vorsitzende, Margarete Schürholt und Michael Rusp die 2. Vorsitzende sind, führte Michael Haßlberger.
Am 03.12.2025 fand unsere Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahlen am 08.03.2026 statt.
Es war eine gutbesuchte und von Stefan Kattari (Erster Bürgermeister in Grassau) souverän geleitete Veranstaltung.
Besonders freut es uns, dass Claus Pichler wieder zum Bürgermeister und für den Gemeinderat kandidiert.
Unser Team:
Seit mehr als 100 Jahren machen wir soziale und demokratische Politik für Ruhpolding und seine Bürgerinnen und Bürger. Das möchten wir fortsetzen.
Eine persönliche Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten folgt.